Der OECD Common Reporting Standard (CRS) ist eine Initiative der OECD, die im Herbst 2014 von den Regierungsvertretern dutzender Staaten in Berlin unterzeichnet wurde. Die teilnehmenden Staaten verpflichten sich dazu, ab 2016 automatisch einmal im Jahr Stamm- und Bewegungsdaten von Konten ausländischer Begünstigter untereinander auszutauschen. Darin eingeschlossen sind Daten von Konten juristischer Personen mit ausländischen Begünstigten.


Der automatische internationale Informationsaustausch (AIA) findet dabei auf Ebene der Banken statt. Banken fragen bereits heute nach der Steuernummer der Kontoinhaber und nutzen diese Information für den AIA.


Mittlerweile haben sich 98 Staaten zur Teilnahme an CRS verpflichtet (Stand April 2016). Darunter sind alle großen Staaten außer den USA und alle Offshore-Finanzzentren außer Panama.




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