Von der sog. „Wegzugsbesteuerung“ ist betroffen, wer mindestens mit 1% an einer deutschen Kapitalgesellschaft beteiligt oder Eigentümer eines Gewerbetriebes ist (hier spricht man auch von „Entstrickungssteuer“).


Da bei einem zukünftigen Verkauf der Gesellschaftsanteile bzw. des Betriebsvermögens nach einem Umzug ins Ausland Deutschland kein Besteuerungsrecht mehr hat, möchte das Finanzamt wenigstens die Wertsteigerung seit Erwerb bis zum Zeitpunkt des Umzuges besteuern.


Hierbei wird Einkommensteuer im Teileinkünfteverfahren auf den Wert der stillen Reserven erhoben.



Für mehr Informationen zur Wohnsitzverlagerung ins Ausland aus steuerlichen Gründen