Ein Special Purpose Vehicle (SPV) ist eine Gesellschaft, die in der Regel nur ein Asset hält, z.B. eine Liegenschaft, ein bestimmtes Patent, ein Flugzeug oder eine Jacht.

Soll dieses Asset verkauft werden, wird nicht das Asset selbst verkauft, sondern die Gesellschaft. Das Asset wechselt also den Besitzer nicht. So lassen sich in vielen Ländern z.B. Kapitalertrags- oder Erbschaftssteuern umgehen. Denn in der Regel werden SPVs von Treuhändern gehalten. Dieser ändert sich mit dem Verkauf nicht - nur im Innenverhältnis (im Treuhandvertrag) kommt es zu einem Wechsel des Begünstigten.

Offshore-Gesellschaften eignen sich hervorragend als SPVs. Idealerweise gehört das SPV wiederum einer Offshore-Gesellschaft, so dass die Erlöse aus dem Verkauf des SPV der Holding-Gesellschaft zu Gute kommen.

Hinzukommt, dass das SPV beispielsweise Rechnungen an Nutzer des Assets schicken kann, welche dann wiederum im SPV günstig oder gar nicht versteuert werden.



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