Grundsätzlich hängt die Frage der Besteuerung davon ab, von wo aus die Umsätze generiert werden. Verkaufen Sie zum Beispiel Waren von Deutschland in das UK von Ihrem deutschen Lager aus, werden diese Umsätze trotzdem der deutschen Niederlassung zugerechnet und auch in Deutschland versteuert.


Anders sieht es aus, wenn die Umsätze in England ohne die deutsche Niederlassung generiert werden. Haben Sie beispielsweise ein Zwischenlager im UK und einen dort ansässigen Vertriebsmitarbeiter, so müssten die auf diesem Wege generierten Umsätze in England versteuert werden.


Ganz ähnlich verhält es sich, sollten Sie im Dienstleistungssektor tätig sein: Wenn Sie in England Kunden haben und Dienstleistungen für diese in England erbringen (z.B. Beratung), dann können diese Umsätze in England versteuert werden.


Gleiches gilt auch, wenn Sie beispielsweise indische Programmierer beschäftigen und diese, von Indien aus, Kunden in England (oder sonst wo auf der Welt außerhalb Deutschlands) betreuen. Auch diese Dienstleistungen können über England abgerechnet werden.


Um nicht in den Verdacht der Steuerverkürzung zu kommen, ist es ratsam, Fragen in dieser Sache zunächst zu besprechen. Wir haben die Sachverhalte hier natürlich vereinfacht dargestellt.


Hier finden Sie mehr Informationen zur UK Limited mit Niederlassung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz